
Krumme Klänge:
Sven Krumme ( Audio Engineer / Producer )
Tel: 0421 / 83 56 400
Mobil : 0179 9074 626
Fax : 0421 / 83 56 4001
Kornstraße 59 / 28201 Bremen
www.krumme-klaenge.de
www.myspace.com/krummeklaenge
Biographie
Erste tontechnischen Gehversuche, mit 14 Jahren an einem Yamaha MT 50. Herrliches 4 Spur Tonband mit Mc Betrieb. Durch das ausgeklügelte System des PingPong-Verfahrens, auch ma 8 Spuren möglich – Wow!!. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt der Ton nicht im Vordergrund. Durch den Quatsch des Duos “Orange Bud“ mit dem werten Herrn Daniel Brinkmann an der Gitarre und dem Krumme an den Trommeln, über härtere Gangarten der Band “Scapegoat“ – später “Brunt“ bis hin zu den schiefen Tönen der Garragenmugge von “Fake“ ergab sich ein bunter Mix aus wirren Klängen. Nun galt es aber aus diesem bunten Wirrwarr, das Wirrwarr heraus zu filtern und nur das Bunte übrig zu lassen. Wo wir dann schon bei den Filtern wären, die ohne geschulte Hand und Ohren, auch eine Menge Murks bereithalten können. Durch diverse Workshops und Schulungen habe ich mir einen groben Überblick über die Welt der Tontechnik verschafft, um dann in meinem kleinen Versuchslabor doch so manchen tontechnischen Fehltritt zu basteln. Die zu diesem Zeitpunkt monströse Aufgabe das „“Welcome to Mad Monk Abbey“ Album aufzunehmen, war mit Sicherheit Keiner der größeren Art. Die jazzigen funky Klängen der “Combo Mortale“, zeigten mir wie unmittelbar das Arrangement eines Songs mit der tontechnischen Umsetzung zusammen hängen. Ablauf -Klang der Instrumente und die verschiedenen Elemente, müssen ein und denselben Kern besitzen! Nach dieser Erkenntnis fielen mir meine Wissenslücken umso genauer auf und ich stieß an klangliche Grenzen. Eine neunmonatige tontechnische Weiterbildung halfen mir zu verstehen, dass es immer Lücken geben wird und man sich seine Schwerpunkte setzten muss. Ich bildete mich im Bereich der Akustik weiter und entdeckte wie wichtig der gezielte Einsatz von Regelverstärkern und Effekten wirklich ist. Wie ein homogenes Zusammenwirken von Aufnahme- und Regieraum erst zustanden kommen kann und erkannte die Bedeutsamkeit der Klanggestaltung im Aufnahmeraum. Studio-Tontechnik ist viel mehr als nur ein Beruf! Er ist Berufung, Leidenschaft und die Liebe zur Musik in der Form eines trockenen Rotweins!
Philosophie
Also grundsätzlich bin ich der Meinung, dass für ein Instrument LUFT genau so wichtig ist wie für einen Menschen! :-) Ein Instrument ist dem Menschen eh ähnlicher als man so denken mag! Ein eingeengter Mensch kann sich nicht wohl fühlen und demnach auch nicht seinen Charakter zeigen! Erst durch Offenheit, Ehrlich-und Natürlichkeit kommt die wahre Schönheit an die Oberfläche. Und erst dann sind wir in der Lage wirklich mit einander umzugehen! So - ein Instrument ist da nicht anders :-) Das gilt für die Klangentfaltung sowie auch für die Mischung!
Im Mix
Also beim Mix-Down lege ich durchaus wert auf Offenheit in der Mischung! Das heißt ich setze Dynamik Tools eher vorsichtig ein! Damit will ich nicht sagen dass ich ungerne komprimiere – nein bloß nicht ! :-) Ich stehe auf Kompressoren! Aber es ist die Frage was durch Kompression erreicht werden soll! Durchsetzungskraft und Transparenz – Genau! Um das zu erreichen ist aber ein gezielter Einsatz notwendig! Man kann z.B. eine Bass Drum natürlich tot komprimieren, was ja auch oft genug getan wird! – oder man tut es dezent und lässt die Gute schon offen und atmen, dann können sich die tiefen Frequenzen viel besser ausleben und die Bass Drum behält Ihren natürlichen Schub! Geilo! :-)
Bei Instrumente im Hintergrund gehe ich gerne etwas härter zu Sache. Bleiben dann im Hintergrund aber setzen sich trotzdem noch durch! Die 3. Dimension ( Diabolisches Lachen :-) ......Natürliche Räume schaffen! Ob es mit schon bei der Aufnahme aufgezeichneten Raummikrofonen passiert oder durch künstlich erzeugtem Hall (kann sehr natürlich sein! :-) beim Mix-Down, ist ja eigentlich ladde! Hauptsache die Mischung bekommt Tiefe!
Mastern
Durch das Mastern wird eine gute Mischung zu einer sehr guten Mischung! Aber es ist eben nur die Summe vieler Spuren und es ist kein Wunder zu erwarten! Es kann nicht viel ausgebügelt werden wie fälschlicher Weise öfter ma behauptet wird! Oder es wird dem Masterprozess zu wenig Bedeutung zugesprochen! Denn Eins ist klar: um ein wirklich gutes Endergebnis zu erzielen, kommt man an einem professionllen Mastering nicht vorbei! Nicht umsonst gibt es extra Mastering-Studios! Wenn ich mastern soll, dann Du ich das, aber es wird sicherlich nicht so gut wie z.B. bei www.patchmusic.de !
Bei Mastern gilt für mich auch – Offenheit vor Lautheit!! Lautheit in Ehren – man muss ja mit der Zeit gehen :-) aber bitte nur ohne Klangverlust! Und Musik ohne Dynamik ist doch scheiße! :-)
Klang-Entfaltung
Mit Luft meine ich auch den realen Raum den ein Klang braucht um sich zu zeigen. Spiele z.B. eine Bass Drum ( Ihr merkt ich steh auf Bass Drums! :-) in einem kleinen Raum und dann in einem Größeren. Es wird natürlich erst im größeren Raum möglich sein den Charakter der Bass Drum zu hören! Je tiefer der Grundton, umso relevanter wird die Größe des Raumes. Obwohl dieser Umstand eher etwas mit Physik zu tun hat, als mit Philosophie :-) hat Er eine große Bedeutung! Wissen und begreifen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge!!
Denn erst ein Klang der im Raum gut klingt, wird auch bei der Aufzeichnung gut klingen! Und da mir die Natürlichkeit und Echtheit aller Instrumente wichtig ist, (mit nem Trigger kannste mich jagen!! Jaa gut - im Metall muss es fast sein – aber nur da! :-) - spielt der Raum in dem das Instrument gespielt wird eine erhebliche Rolle! Es gilt dem Instrument den Raum zu geben den es braucht um seinen Charakter entfalten zu können! Damit dann der Charakter der aus der Symbiose von Musiker und Instrument entsteht, festgehalten werden kann!
Vorbereitung
Es fängt bei Euch Musikern an! Das wird oft nicht ernst genug genommen! Der richtige Umgang mit seinem Instrument ist ein sehr wichtiger Punkt! Denn bevor ein Klang im RAUM gut klingen kann, muss Er erst so erzeugt werden! Eine gut klingende Gitarre ( buntrein bidde! :-) klingt nicht immer gleich gut!! Vorbereitung ist unglaublich wichtig!! Trommel und Bass müssen eine Einheit ergeben, sonst wird es nie richtig grooven! Bass und Drums sind das Fundament und alles andere wird drum herum und drauf gebaut! Es muss eben gut gespielt sein um am Ende einen gelungenen trazparenten und druckvollen Mix hin zu bekommen! Jeder muss wissen was Er tut und wissen was der ( die :-) Andere macht! Im Idealfall jedenfalls! :-) Aber ohne Scheiß - es ist als ob wir gemeinsam ein Haus bauen würden! Hoch - tief und breit!! :-) Lasst uns anfangen zu bauen!!!
Ich hab Bock! :-)















